Mit lediglich sieben Spielerinnen, trat die Mannschaft der SpVgg Roth, stark dezimiert, am Sonntag um 16:45 Uhr in Fürth an. Bereits im ersten Viertel mussten sich die Gäste ihre Punkte mühsam an der Freiwurflinie erarbeiten. Die gute Verteidigung der Rother Spielerinnen lies nur 12 Punkte im ersten Viertel zu, leider konnte man selber nur 6 (alle von der FW-line) erzielen.

Die gute Verteidigung konnte beibehalten werden. Die Mädels arbeiteten gut an den Brettern obwohl man dort körperlich unterlegen war. Es wurden nur 8 Punkte in den zweiten 10 Minuten zugelassen, wobei selber nur 2 Feldkörbe erzielt wurden, was einfach zu wenig ist. So ging man mit einem Rückstand von 10 Punkten (20:10) in die Halbzeit.

Die Rother Damen passten in der Offensive den Ball gut, konnten sich aber leider nicht belohnen da man einfache Korbleger nicht rein machte. So endete das dritte Viertel 6:6.  Das letzte Viertel gewannen die Gäste mit 12:9 wobei man sich am Ende mit einem 35:28 geschlagen geben musste.

Die Rother Damen spielten eine sehr gute Verteidigung, welche viel Kraft kostete. Man konnte sich hinsichtlich zum letzten Spiel verbessern da nicht mehr so viele Ballverluste zustande kamen. Dennoch muss man in den nächsten Spielen in der Offensive konsequenter sein und einfache Würfe treffen.

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Am Samstag Abend freuten sich die Rother Damen das erste Spiel diese Saison mit ihren neues Trikots daheim spielen zu können. Der Post SV Nürnberg welcher nur aus Jugendspielerinnen besteht, tat sich im ersten Viertel verdammt schwer die erfahrene Verteidigung der Rother zu überwinden. Roth konnte immer wieder durch einfache Aktionen Punkte am Korb oder Freie Würfe kreieren. Nürnberg gelang es durch eigens geschaffene Situationen so gut wie keine Punkte zu machen, doch profitierten sie von der relativen hohen Fehlerquote der Gastgeber. So endete das erste viertel 17 zu 13 für Roth.

Das zweite Viertel setzte sich ähnlich fort. Roth hatte auf Grund der Erfahrung der „älteren“ Spielerinnen die Nase weiter vorne. Allerdings war dieses Viertel auf beiden Seiten von hohen Fehlwürfen geprägt. So endete es 10 zu 8, dies führte zu einem Halbzeitergebnis von 27 zu 21.

Im dritten Viertel hatten die Rother Damen aber scheinbar vergessen wie man Basketball spielt. Es wurden nur zwei Körbe verwandelt und drei Freiwürfe erzielt. 7 Punkte in einem Viertel klingt nicht besonders gut, vor allem wenn man die Anzahl der Fehler verdoppelte und Nürnberg, erstens erfolgreich davon profitieren konnte und zweitens, nun auch selbst gelungene Situationen erschuf. 24 Punkte auf Nürnberger Seite machte den Einbruch und die Katastrophe für die Gastgeberinnen perfekt.

45 zu 34 ging es nun ins letzte Viertel. Nürnberg drehte ein etwas in der Defensive auf und die Rother Damen konnten ihren Rhythmus nicht wieder finden. Jede Menge wirklich leichter und freier Würfe sollten für keinerlei Punkte sorgen. Nürnberg witterte weiter seine Chance, und nutzte die Fehler der Rother für Fastbreak und Early Offense Angriffe.

Fazit: Roth gelang es nicht sich aus der Depression des dritten Viertels zu befreien und musste im ersten Spiel eine deutliche Niederlage von 62 zu 44 akzeptieren. Einfache Körbe vermasseln aber auch das erzwingen schlechter Wurfsituationen sind eben auf Dauer kein Erfolgsrezept. Hoffen wir nun mal das sich die Damen von diesem Schock erholen und nächsten Sonntag in Fürth zumindest ein gutes Spiel aufs Parkett bringen können.

Damenfoto+Tobi

Bedanken möchte sich die Mannschaft bei Rednitzphysio für die Trikots.

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