Beinahe wäre den Rothern der perfekte Start in die Partie gegen die zweite Mannschaft des SC 04 Schwabach gelungen. In der fünften Minute zog Kevin Kowanda aus rund 20 Metern ab, der Torhüter lenkte den Ball zwar noch an die Unterkante der Latte, doch von dort sprang der Ball klar hinter die Torlinie. Einzig der Schiedsrichter sah das anders und entschied zunächst auf weiterspielen, nachdem Leon Bock den Ball noch deutlicher im Tor unterbrachte auf Abseits. In der Folge entwickelte sich eine Partie in der die Rother mehr Spielanteile für sich verbuchen konnten, die Schwabacher allerdings über Konter gefährlich blieben. Besonders bei Standardsituationen durch Matthias Hartmann waren die Rother einem Treffer nahe (6., 13.). In der 17. Minute bot sich den Rothern eine weitere gute Gelegenheit. Basti Weikelmann steckte den Ball in den Strafraum durch zu Kowanda, dessen Schuss konnte jedoch im entscheidenden Moment noch geblockt werden. Eine Minute später gelang den Rothern dann die verdiente Führung. Ein Abschlag von Patrick Trost überspielte die gegnerische Abwehr, Leon Bock gewann sein Laufduell und lupfte den Ball über den Keeper hinweg zum 1:0 ins Tor. Die Schwabacher hatten ihre beste Chance der ersten Hälfte in der 26. Minute. Nach einem langen Ball kam Stephan Giesbert im Rother Strafraum an den Ball und legte quer auf Daniel Güthlein, der den Ball freistehend über die Querlatte setzte. Auf der anderen Seite setzte Schnitzlein eine Direktabnahme nach einer Flanke von Sitzmann aus aussichtreicher Position am Ende deutlich am langen Pfosten vorbei. In der 42. Minute wurde den Rothern dann ein Freistoß an der Außenlinie zugesprochen. Matthias Hartmann trat an und traf mit einem traumhaften Vollspannschuss aus gut und gerne 40 Metern Torentfernung ins lange Toreck. Das 2:0 war zugleich der Halbzeitstand.

Nach der Pause hatten zunächst wieder die Rother die beste Chance für sich zu verzeichnen. Markus Sitzmann zog von der linken Außenbahn nach innen und schoss Richtung Tor, der Ball wurde in den Lauf von Bock abgefälscht, der den Ball im Fallen nur noch gegen den Außenpfosten bugsieren konnte (52.). Dann wurden die Gastgeber jedoch zunehmend stärker. In der 57. Minute musste Trost einen Schuss von der Strafraumgrenze mit einer starken Fußparade entschärfen. Drei Minuten später gelang den Schwabachern dann der Anschlusstreffer, allerdings unter zweifelhaften Umständen. Thomas Ziemer chipte den Ball Richtung Andreas Wolf der deutlich im Abseits stand. Dieser ließ sich davon ebenso wenig irritieren wie der Schiedsrichter und traf mit einem Flachschuss in die linke Ecke. Weitere drei Zeigerumdrehungen später folgte dann der Ausgleich. Ein Schwabacher Diagonalball aus dem Mittelfeld fand Kevin Spannagel, der wieder in abseitsverdächtiger Position den Ball glücklich mit dem Rücken auf Güthlein ablegte. Dieser ließ aus knapp zehn Metern Torentfernung Patrick Trost keine Abwehrchance. Die Rother kamen kaum noch zu vernünftigen Offensivaktionen, sondern ließen sich stattdessen sogar noch auskontern. In Folge eines solchen Konters tauchte Ziemer frei vor dem Sechzehner auf, sein Schuss aus gut 20 Metern wurde unglücklich zum 3:2 in die linke Torhälfte abgefälscht (73.). Die Rother fanden nicht mehr zurück in die Partie und hatten in der 87. Minute sogar noch Glück als Ziemer mit einem Schlenzer nur die Latte traf. In der Schlussminute folgte dann endgültig der KO. Eine Flanke von Wolf legte Ziemer am zweiten Pfosten noch einmal quer, Bernd Müller musste nur noch abstauben (90.). Mit einem schönen Spielzug gelang den Rothern in der Nachspielzeit nur noch der Anschlusstreffer. Mit einem Doppelpass wurde Satzinger am Elfmeterpunkt frei gespielt und traf mit einem Flachschuss zum 3:4 Endstand aus Rother Sicht. Am Ende eine bittere Niederlage für die Blau-Weißen, die zwar massiv durch zweifelhafte Entscheidungen des Schiedsrichters beeinflusst wurde, allerdings auch einer schwachen zweiten Halbzeit der Rother geschuldet war.

Aufstellung SpVgg Roth: Trost, Garcia Gräf, Schnitzlein, Schmidt, Molter, Weikelmann S., Sitzmann, Kemmether, Kowanda, Hartmann, Bock, (Satzinger, Ritz);

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Die Blau-Weißen konnten auch gegen den Tabellenführer ihre Siegesserie im Jahr 2017 fortsetzen, am Ende gewann das Team knapp aber verdient mit 2:1. Die Anfangsphase gehörte indes noch den Gästen aus Veitsaurach. Nach rund 15 Minuten kam die DJK zur ersten Gelegenheit, nach einem langen Ball tauchte Philipp Schneider alleine vor Trost auf, der blieb im direkten Duell mit einer Fußparade allerdings Sieger. Nach und nach fanden die Rother jedoch besser ins Spiel und kamen ebenfalls zu guten Gelegenheiten. Matthias Hartmann zog mit einem Solo von der rechten Grundlinie nach innen, seinen Abschluss aus spitzem Winkel lenkte der gegnerische Torhüter mit den Fingerspitzen zur Ecke (26.). Selbige erreichte über Umwege Schnitzlein am zweiten Pfosten, dieser verzog jedoch deutlich. Zwei Minuten später flankte Hartmann von rechts Richtung zweiten Pfosten, Rückkehrer Julian Harrer traf den Ball freistehend mit dem Kopf aber nicht sauber. Wieder zwei Minuten später nutzen die Rother einen gegnerischen Ballbesitz zu einem aussichtsreichen Konter. Harrer legte in den Lauf von Hartmann, dieser scheiterte mit einem Flachsschuss unter Bedrängnis an einer Fußabwehr des DJK-Keepers. Kurz vor der Pause gelang den Rother dann aber die Führung. Markus Sitzmann brachte einen Eckball in die Mitte, wo der Torhüter den Ball nur an die Strafraumkante zu Jonas Kemmether fausten konnte. Dieser zog ab, der Ball wurde mehrfach abgefälscht und landete schließlich vor den Füßen von Schnitzlein, der aus kurzer Distanz zum 1:0 abstaubte (40.). Dies war zugleich der Pausenstand.

Nach der Halbzeit mussten die Rother jedoch schnell den Ausgleich hinnehmen. Nachdem die Rother den Ball nicht entscheidend klären konnten steckte ein Veitsauracher den Ball zum freistehenden Philipp Schneider durch, der den Ball aus rund elf Metern im linken Torwinkel unterbrachte (49.). Die Rother zeigten sich jedoch keineswegs geschockt, sondern spielten umgehend wieder nach vorne. Zwei Minuten nach dem Ausgleich legte Hartmann den Ball in den Lauf von Kowanda, dieser setzte den Ball aus spitzem Winkel knapp neben den kurzen Pfosten (51.). Vier Minuten später flankte Hartmann von rechts zu Kowanda am zweiten Pfosten, wieder landete sein Abschluss knapp neben dem Tor. Eine Zeigerumdrehung später ließ Kowanda seine Gegenspieler auf der rechten Angriffsseite stehen und fand mit einem Rückpass Max Schnitzlein. Dieser traf den Ball nicht richtig, den Kullerball konnte der Torhüter dennoch nur mit Mühe zur Ecke klären. Dann wurden auch die Gäste wieder einmal gefährlich, Philipp Schneider scheiterte mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze am glänzend reagierenden Trost im Rother Tor (62.). Fünfzehn Minuten vor Schluss setzte Tobias Satzinger Kowanda im Strafraum in Szene, dieser wurde von einem DJK Spieler allerdings am Abschluss gehindert und zu Fall gebracht. Den folgerichtigen Foulelfmeter verwandelte Max Schnitzlein einmal mehr souverän zur 2:1 Führung. Drei Minuten später kamen die Gäste zu einem aussichtsreichen Freistoß. Michael Lämmermann flankte von der linken Außenbahn Richtung kurzen Pfosten, wo Niklas Brückner den Ball per Kopf Richtung Tor verlängerte. Patrick Trost reagierte stark und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über den Querbalken (78.). Auch fünf Minuten später war es Trost, der mit einer starken Parade einen Distanzschuss von Brückner entschärfte und somit die Führung sicherte. Doch die Rother ließen sich nicht in die Defensive drängen, nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Satzinger scheiterte Kowanda mit einem Schuss aus spitzem Winkel nur an einer guten Reaktion des DJK-Keepers. Auch in der 87. Minute blieb der Rother Stürmer in diesem Duell nur zweiter Sieger. Einen Torerfolg am nächsten kamen auch in der Schlussphase nur die Rother. Matthias Hartmann trat zum Freistoß nahe der linken Eckfahne an, sein Vollspannschuss landete aber nur am langen Innenpfosten. Somit blieb es beim am Ende verdienten 2:1 Sieg gegen die DJK Veitsaurach.
Aufstellung SpVgg Roth: Trost, Garcia Gräf, Schnitzlein, Schmidt, Molter, Weikelmann S., Sitzmann, Kemmether, Kowanda, Hartmann, Harrer, (Muskat, Satzinger, Ewald);

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Der Start in die Partie hätte für die Rother kaum besser ausfallen können. Bereits nach einer Minute schickte Matthias Hartmann Kevin Kowanda auf die Reise, dieser scheiterte jedoch noch mit einem Flachschuss im direkten Duell mit dem Schwabacher Torhüter. Der nächste Versuch der Rother saß dann aber bereits. Basti Weikelmann legte den Ball in den Lauf von Alex Muskat, der sich auf der linken Außenbahn durchsetzen konnte und bis zur Grundlinie durchkam. Von dort legte er den Ball flach zurück an den Elfmeterpunkt, wo Kapitän Schnitzlein einlief und den Ball unter die Latte bugsierte (7.). Die Rother ließen nicht nach und setzten die Gastgeber weiterhin gehörig unter Druck. In der 13. Minute flankte Matthias Hartmann einen Freistoß in Richtung Schwabacher Strafraum, ein 48er köpfte den Ball Richtung eigenes Tor und nur eine Glanzparade des Keepers verhinderte eine höhere Rother Führung. Diese fiel jedoch nach der anschließenden Ecke durch Muskat. Nachdem der Ball unkontrolliert durch den Schwabacher Strafraum geflippert war, stand Kowanda goldrichtig und staubte aus kurzer Distanz zum 2:0 ab (14.). Die Rother hätten kurz darauf für die Vorentscheidung sorgen können, nach Zuspiel von Hartmann blieb Kowanda jedoch im direkten Duell mit dem Schwabacher Keeper abermals zweiter Sieger (18.). In der Folge drehte sich die Partie dann langsam aber sicher zu Gunsten der Schwabacher. Die Rother wirkten unkonzentriert und erlaubten sich zu viele Fehler, was zu einigen guten Chancen des TV führte. In der 23. Minute fand ein Diagonalball Alexander Hollschwandner, dessen harmloser Abschluss stellte aber keine Herausforderung für Patrick Trost dar. Zehn Minuten vor der Halbzeit sorgte ein Fehlpass im Aufbauspiel der Rother für die nächste Schwabacher Chance, Hollschwandner scheiterte jedoch am stark parierenden Trost. Eine Minute später legte Schnitzlein unfreiwillig für Volkan Boduroglu auf, dieser verfehlte unbedrängt und aus kurzer Distanz das Rother Tor. Somit blieb es zur Pause beim 2:0 aus Rother Sicht.

Nach der Halbzeit änderte sich kaum etwas an der Verteilung der Spielanteile, die Schwabacher drängten auf den Anschluss und die Rother fanden nicht zu ihrem souveränen Spiel der ersten zwanzig Minuten zurück. In der 49. Minute war es wieder Trost zu verdanken, dass die Blau-Weißen kein Gegentor hinnehmen mussten. Nach einem Eckball parierte er erst einen Flachschuss von Hollschwander aus kurzer Distanz, den Nachschuss von Kleinert kratzte er reaktionsschnell ebenfalls von der Linie. Fünf Minuten später kamen die Rother dann dem gegnerischen Tor endlich wieder etwas näher. Nach einem Steilpass von Satzinger auf Muskat, bediente Letzterer Kowanda im Strafraum, dessen Versuch aus halblinker Position verfehlte sein Ziel aber deutlich. Dies war jedoch nur ein Strohfeuer, in der Folge dominierten weiterhin die Gastgeber das Geschehen. In der 64. Spielminute traf Kleinert freistehend aus kurzer Distanz nur das Außennetz. Eine Minute später ließen die Rother Hollschwandner an der Strafraumkante zu viel Platz, seinen Flachschuss wehrte Trost mit einer weiteren guten Parade ab, im Nachschuss scheiterte Kleinert abermals am Außennetz. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit schienen die Schwabacher langsam den Glauben an sich selbst zu verlieren, zwar konnten sie weiterhin das Gros der Spielanteile für sich verbuchen, mehr als Halbchancen resultierten aber nicht aus dieser Überlegenheit. Am Ende blieb es somit bei einem schmeichelhaften 2:0 Sieg für die Blau-Weißen, die sich für die drei Punkte, abgesehen von den ersten zwanzig Minuten, bei abschlussschwachen Gastgebern und einem starken Patrick Trost bedanken konnten.

Aufstellung SpVgg Roth: Trost, Garcia Gräf, Ewald, Schmidt, Weikelmann S., Muskat, Kemmether, Kowanda, Hartmann, Bock, (Ritz, Satzinger T., Molter);

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Die Blau-Weißen fanden gut in das erste Heimspiel des Jahres gegen den TV Büchenbach II, mehr als Halbchancen sprangen zunächst aber nicht heraus. Nach zehn Minuten wurde es dann das erste Mal gefährlich vor dem Büchenbacher Tor. Matthias Hartmann versuchte es mit einem Freistoß aus halblinker Position direkt, mit etwas Mühe konnte der Gäste-Keeper den Schuss auf die kurze Ecke am Ende aber parieren. In einer Partie, in der die Rother etwas mehr Spielanteile hatten, ergaben sich in der Folge nur wenige klare Torchancen. Die beste Gelegenheit für die Gäste hatte Patrick Schwarz, der alleine vor Trost knapp am kurzen Pfosten vorbei zielte (25.). Auf der Gegenseite brachte Matthias Hartmann Schnitzlein mit einem Diagonalball in eine aussichtreiche Position, doch auch der Rother Kapitän setzte im direkten Duell mit dem Torwart den Ball nur an das Außennetz. Somit blieb es beim leistungsgerechten 0:0 nach 45 Minuten.

Die erste Torchance der zweiten Hälfte gehörte den Gästen. Patrick Schwarz war im Rother Strafraum zunächst nicht vom Ball zu trennen, seinen Abschluss aus knapp zehn Metern konnte jedoch Gregor Ewald blocken, den zweiten Ball beförderte Trost in höchster Not ins Toraus (49.). Sechs Minuten später gab es dann Einwurf für die Rother nahe der linken Eckfahne. Den Einwurf von Sitzmann verlängerte ein Büchenbacher Richtung Fünfmeter-Ecke, wo der Gäste-Keeper den Ball unglücklich passieren ließ. Leon Bock stand goldrichtig und drückte den Ball in Bedrängnis aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie. Die Blau-Weißen versuchten die Gunst der Stunde zu nutzen und direkt nach zu legen. Nach einer Sitzmann-Ecke strich eine Direktabnahme von Kowanda knapp am kurzen Pfosten vorbei (57.). Kurz darauf passte Leon Bock perfekt in den Lauf von Hartmann, der den Ball alleine vor dem Tor aus knapp 20 Metern jedoch knapp am linken Pfosten vorbei setzte (67.). Weitere sechs Minuten später flankte Hartmann einen Freistoß aus halbrechter Position flach in den Lauf von Tobias Satzinger, dessen Versuch mit dem Außenrist verfehlte den Torwinkel knapp. Rund fünfzehn Minuten vor Schluss gelang es den Rothern dann endlich den Vorsprung auszubauen. Tobias Satzinger wurde links im Strafraum freigespielt und legte vor dem Torwart überlegt quer auf Leon Bock, der zum 2:0 einschob (76.). Die Gäste versuchten in der Folge zwar noch einmal ins Spiel zurück zu finden, klare Torchancen ließen die souverän verteidigenden Rother allerdings nicht mehr zu. Stattdessen gelang den Rothern in der Nachspielzeit sogar noch das 3:0. Nach einer Ecke von der linken Seite verlängerte Ritz den Ball auf Kevin Kowanda, der mit einem schönen Spannschuss in die rechte Torecke den Endstand besorgte.
Aufstellung SpVgg Roth: Trost, Garcia Gräf, Schnitzlein, Schmidt, Ewald, Weikelmann S., Sitzmann, Kemmether, Kowanda, Hartmann, Bock, (Ritz, Molter, Satzinger, Muskat, Klinger);

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Im ersten Spiel nach der Rückrunde ging die Reise für die Blau-Weißen nach Großweingarten, zum Abstiegsduell mit dem punktgleichen SV. Mit dem ersten Angriff der Rother landete der Ball prompt im Großweingartener Tor, doch der Schiedsrichter entschied auf eine Abseitsstellung des Schützen Patrick Doktorowski. Nach acht Minuten sprach der Unparteiische den Gastgebern einen Freistoß an der Mittellinie zu. Pascal Weidmann brachte den Ball in Richtung linke Fünfmeterkante, wo der sträflich alleingelassene Christian Betz ins lange Eck zum 1:0 einköpfen konnte. Die Rother zeigten sich allerdings nicht wirklich geschockt angesichts des Rückschlags und antworteten nur sechs Minuten später. Patrick Doktorowski wurde auf der linken Außenbahn angespielt, zog zur Grundlinie und flankte von dort in die Mitte. Christian Ritz fälschte den Ball Richtung Elfmeterpunkt zu Jonas Kemmether ab, der die Nerven behielt und überlegt in die rechte Ecke einschob (14.). In der 21. Minute führte wieder ein Freistoß zur erneuten Führung der Gastgeber. Pascal Weidmann flankte den Ball aus 35 Metern, halblinker Position, in Richtung zweiten Pfosten, wo der Ball, nachdem er Freund und Feind im Sechzehner passiert hatte, auch im Rother Tor einschlug. Die Rother ließen sich auch von diesem Rückschlag nicht beeindrucken und drängten auf den erneuten Ausgleich. Die beste Chance dazu hatte Patrick Doktorowski, der nach einer Sitzmann Ecke, aus kurzer Distanz knapp am Tor vorbei köpfte (39.).

In Halbzeit zwei waren es zunächst auch die Rother die offensive Akzente setzten. Basti Weikelmann setzte einen Distanzschuss von der rechten Strafraumgrenze denkbar knapp am langen Pfosten vorbei. Trotz der spielerischen Überlegenheit hatten die Rother Glück, dass die Gäste die Fehler im Spielaufbau nicht bestrafen konnten. Nach eben einem solchen Fehler tauchte Alexander Wagner frei vor Trost aus, scheiterte aber im direkten Duell an dessen starker Fußparade und verpasste so die mögliche Vorentscheidung (57.). Stattdessen kamen die Rother kurz darauf zum verdienten Ausgleich. Matthias Hartmann trat in 25 Metern Torentfernung und halblinker Position zum Freistoß an und überwand den Torwart mit einem Flachschuss in die kurze Ecke (62.). Vier Minuten später gelang den Rother gar der Führungstreffer. Nach einem Ballverlust der Gastgeber schalteten die Blau-Weißen schnell um. Matthias Hartmann spielte in den Lauf des gestarteten Leon Bock, der im Sechzehner den Torwart umkurvte und den Ball an zwei Verteidigern vorbei im leeren Tor unterbringen konnte (66.). In der verbleibenden Spielzeit versuchten die Großweingartner nochmal alles, zu klaren Torchancen kamen sie allerdings nicht mehr. Andererseits verpassten es die Rother die sich zwangsläufig ergebenden Konterchancen klarer auszuspielen. Einmal brauchten die Rother in der Schlussphase noch Glück beziehungsweise ihren Torhüter Trost, der einen abgefälschten Ball mit den Fingerspitzen von der Linie kratzen musste (89.). Am Ende blieb es beim hart erkämpften Dreier für die SpVgg und einem ersten Schritt auf dem weiterhin langen Weg Richtung Klassenerhalt.
Aufstellung SpVgg Roth: Trost, Schnitzlein, N. Schmidt, Molter, Ewald, S. Weikelmann, Sitzmann, Kemmether, Doktorowski, Hartmann, Ritz, (J. Weikelmann, T. Satzinger, Bock);

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