Auch beim Gastspiel in Abenberg konnten die Blau-Weißen keine Punkte einfahren, trotz guter Leistung in Halbzeit eins mussten sich die Rother nach schwacher zweiter Hälfte am Ende deutlich mit 0:4 geschlagen geben. Die erste Chance der Partie ergab sich für die Gastgeber nach einem Rother Ballverlust. Daniel Schütz eroberte den Ball und tauchte frei vor Trost auf, der den Abschluss jedoch entschärfen konnte (3.). Nach zwanzig Minuten zeigten sich dann auch die Rother erstmals in der Offensive, ein schöner Distanzschuss von Garcia Gräf verfehlte das DJK-Tor jedoch denkbar knapp. In der 32. Minute erkannte Jo Zehnder, dass sich der Abenberger Torwart zu weit vor dem Tor postiert hatte, sein Distanzschuss aus dem Mittelfeld landete aber nur auf dem Tornetz. Kurz vor der Pause war es wieder Zehnder der für Torgefahr sorgte, diesmal lenkte der gegnerische Torwart seinen direkten Freistoß aus rund 20 Metern über den Querbalken. Nachdem auch die Abenberger ihren letzten Torschuss neben den Kasten der Rother setzten, gingen die Mannschaften mit einem insgesamt leistungsgerechten Remis in die Kabinen.

In Durchgang zwei legten die Gastgeber dann ordentlich zu und übernahmen die Kontrolle des Spiels. Prompt gelang ihnen mit ihren ersten Abschlussaktionen die Führung. Zunächst ließen die Rother einem Abenberger Angreifer zu viel Freiraum, den dieser für einen Schuss aus der Distanz nutzen konnte. Diesen Schuss konnte Trost zwar noch zur Seite abwehren, wo allerdings Daniel Schütz lauerte und den Ball aus spitzem Winkel über die Linie beförderte (53.). Zwei Minuten später hätte es beinahe abermals im Rother Tor eingeschlagen, nach einem Ballverlust vergab aber ein DJK-Angreifer die Chance zum 2:0 im direkten Duell mit Trost. Andre Müller machte es kurz darauf dann aus Abenberger Sicht besser, nach einer weiteren Rother Fehlerkette schloss er seinen Sololauf zum 2:0 ab (61.). Die Rother Defensivschwächen setzten sich auch in der Folge fort und wurden von der DJK schonungslos ausgenutzt. Nach einem weiteren Alleingang durch die Rother Hälfte mit blau-weißem Begleitschutz erhöhte Damian Biburger auf 3:0 (78.). Vier Minuten später besorgte Julian Heller nach einer Flanke von der linken Seite per Direktabnahme den 4:0 Endstand (82.).

Aufstellung SpVgg Roth: Trost, Schnitzlein, Garcia Gräf, Molter, Distler, Weikelmann S., Doktorowski, Schwarz, Ritz, Zehnder, Bock, (Ewald, Schneider, Weikelmann J.);

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Nach einer wenig spektakulären Anfangsphase setzten die Rother beim Gastspiel in Röttenbach den ersten Schuss aufs Tor ab. Nachdem sich Doktorowski auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, zog er nach innen und versuchte es aus der Distanz, der Ball landete aber knapp über dem Tor. In der Folge übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle über die Partie und gingen mit ihrer ersten nennenswerten Torchance umgehend in Führung. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf gelangte der Ball bei Manuel Miehling, der mit einem sehenswerten Distanzschuss aus 25 Metern zum 1:0 traf (30.). Zehn Minuten später war es wieder ein Distanzschuss, gegen den Patrick Trost machtlos war, Andreas Schneider erhöhte auf 2:0 (40.). Dies blieb auch der Pausenstand.

Nach der Halbzeit kam die SpVgg deutlich verbessert aus der Kabine und hatte durch Sitzmann und Lusitano erste aussichtsreiche Gelegenheiten. In der 63. Minute wurde dann Lusitano vor dem Strafraum gefoult, mit dem fälligen Freistoß scheiterte Florian Drechsler aber an einer guten Parade des Röttenbacher Schlussmanns. In der 67. Minute ergab sich dann die große Chance zum Anschlusstreffer für die Rother, der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß nach einem Handspiel der Röttenbacher im eigenen Strafraum. Kapitän Schnitzlein trat wie gewohnt zum Strafstoß an, scheiterte allerdings am Pfosten, den Nachschuss von Doktorowski parierte dann der Röttenbacher Keeper. Die Blau-Weißen blieben zwar weiter am Drücker, klare Torchancen ergaben sich aber nicht mehr. Die Gäste verteidigten clever und lauerten auf Konter, die sie aber nicht konsequent zu Ende spielen konnten. Nachdem auch Florian Drechsler per Kopf nach einem Garcia Gräf-Freistoß die letzte Chance der Partie nicht nutzen konnte, endete das Spiel mit einer 0:2 Niederlage für die Blau-Weißen.

Aufstellung SpVgg Roth: Trost, Zuin, Garcia Gräf, Molter, Distler, Schnitzlein, Doktorowski, Zehnder, Lusitano, Schneider, Sitzmann, (Bock, Schwarz, Weikelmann S.);

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Die Anfangsphase im Rother Derby gehörte den Gästen. Die TSG II hatte zunächst die besseren Offensivaktionen, die einzig klare Abschlusschance hatte Philipp Spießl, der einen Schuss vom linken Strafraumeck jedoch knapp am langen Pfosten vorbei setzte. Nach rund einer Viertelstunde fand dann aber auch die SpVgg in die Partie und kam zu den ersten guten Angriffen. In der 23. Minute bediente Sitzmann von der linken Außenbahn Doktorowski in der Zentrale, der aus 25 Metern einfach mal abzog. Der schöne Schuss wurde vom Keeper der TSG mit einer starken Parade jedoch mit den Fingerspitzen an den Pfosten gelenkt. Vier Minuten später setzte sich Doktorowski über die rechte Außenbahn durch und legte zurück auf Schnitzlein, der aus aussichtsreicher Position aber deutlich verzog. Knapper für das Gästetor wurde es in der 29. Minute. Nach einem Freistoß von Johannes Zehnder aus dem rechten Halbfeld kam Christian Ritz zum Kopfball, setzte das Spielgerät aber um Zentimeter über den Querbalken. Aber auch die Gäste spielten weiter nach vorne und kamen kurz darauf zu ihrer bis dahin besten Gelegenheit. Nach einem Eckball landete der zweite Ball bei Andrew Trevigne an der linken Strafraumgrenze, seinen satten Spannschuss entschärfte allerdings Patrick Trost im Rother Tor (35.). Der Rother Keeper musste auch in der 41. Minute eingreifen, nach einem Ballverlust der SpVgg in der Vorwärtsbewegung tauchte Spießl alleine vor dem Rother Tor auf, Trost lenkte den Flachschuss mit einer Fußparade zur Ecke. Somit blieb es beim leistungsgerechten 0:0 zur Pause.

Nach der Halbzeit übernahmen die Blau-Weißen mehr und mehr die Kontrolle über die Partie. In der 54. Minute fing Markus Sitzmann einen Pass in der TSG-Abwehr ab und machte sich alleine auf dem Weg zum Tor. Vor dem Torwart legte er quer auf Ritz, dessen Abschluss von einem Abwehrspieler aber vor der Linie geklärt werden konnte. Kurz darauf war wieder Sitzmann auf der rechten Außenbahn auf dem Weg zum Strafraum und konnte von seinem Gegenspieler nur durch ein Foul gestoppt werden. Da Markus Jank bereits zuvor verwarnt worden war, musste der TSG-Spieler mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen (55.). Die anschließende Freistoßflanke von Garcia Gräf setzte Christian Ritz per Kopf knapp über das TSG-Gehäuse. Die personelle Überzahl konnte die SpVgg aber zunächst nicht nutzen, ganz im Gegenteil. In der 66. Minute wurde den Gästen ein Freistoß kurz vor dem Rother Strafraum zugesprochen. Rene Kerschbaum trat an und traf mit einem abgefälschten Schuss zur Führung. Die Blau-Weißen zeigten sich aber wenig geschockt und spielten weiter nach vorne. Ritz chipte in der 72. Minute den Ball in den Lauf von Schnitzlein der das Spielgerät aber in vollem Lauf nicht mehr kontrolliert in Richtung Ziel bringen konnte. Wenig später wurde die Rother Aufholjagd allerdings durch den Schiedsrichter eingebremst. Nach zwei vergleichsweise harmlosen Foulspielen musste auch Doktorowski mit Gelb-Rot den Platz verlassen. Auch nachdem der personelle Gleichstand wiederhergestellt war blieb die SpVgg die tonangebende Mannschaft. In der 80. Minute setzte sich Manuel Zuin über die rechte Seite durch und legte in die Mitte zu Schnitzlein, dessen Schuss aus 16 Metern lenkte der Gästekeeper allerdings mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Kurz darauf parierte der TSG-Schlussmann auch einen direkten Freistoß von Garcia Gräf (82.). Zwei Minuten später gelang den Blau-Weißen dann aber doch noch der hochverdiente Ausgleich. Nach einem Freistoß von der linken Seite kam Garcia Gräf ein zweites Mal zur Flanke und fand Michael Distler am zweiten Pfosten, der den Ball ins kurze Eck köpfte. Am Ende blieb es beim 1:1 Unentschieden, ein alles in allem leistungsgerechtes Ergebnis einer Partie, in der die SpVgg mit etwas Glück allerdings auch drei Punkte hätte einfahren können.

Aufstellung SpVgg Roth: Trost, Zuin, Garcia Gräf, Molter, Distler, Schnitzlein, Doktorowski, Zehnder, Ritz, Lusitano, Sitzmann, (Schneider, Weikelmann S.);

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Gegen den ebenfalls im unteren Tabellendrittel rangierenden SC Stirn lieferte die SpVgg eine schwache Vorstellung ab und verlor am Ende verdient mit 0:3. Die erste Halbchance gehörte noch den Blau-Weißen. Nach einem Eckball kam Ritz aus kurzer Distanz zum Abschluss, dieser wurde jedoch vor der Linie geblockt (3.). Danach übernahmen die Gastgeber das Zepter und es war Patrick Trost im Rother Tor zu verdanken, dass es zu Pause noch 0:0 stand. In der 7. Minute entschärfte Trost einen Distanzschuss von Michael Höppler. Auch einen Freistoß aus 30 Metern durch Harald Schuster parierte der Keeper ebenso wie den Nachschuss von Harald Zeiner (20.). In der Vorwärtsbewegung unterliefen den Rothern zu viele Fehler, wodurch die meisten Angriffe schon im Mittelfeld steckenblieben. Nach einem dieser Ballverluste konterten die Stirner schnell, am Ende scheiterte Dominik Ehard im direkten Duell gegen Trost. Auch die anschließende Ecke brachte Gefahr, Daniel Höppler setzte einen Drehschuss aus kurzer Distanz jedoch knapp neben den Pfosten. In der verbleibenden Spielzeit der ersten Hälfte bekam die Rother Defensive die Angreifer der Gastgeber zwar besser unter Kontrolle, nach vorne gelang den Rothern aber weiterhin wenig.

Die Zweite Halbzeit war zehn Minuten alt, da war auch Trost im Rother Tor machtlos. Michael Höppler zog unbedrängt von der rechten Außenbahn in die Mitte und bediente Frank Missberger, der mit einem abgefälschten und dadurch unhaltbaren Schuss in die rechte Torecke zum 1:0 traf (55.). Die Rother intensivierten in der Folge ihre Offensivbemühungen, die klarer Chancen hatten aber weiterhin die Gastgeber. In der 60. Minute setzte sich Missberger über die linke Angriffsseite durch, scheiterte aber mit einem Flachschuss an einer Fußparade von Trost. Zwei Minuten später konnten sich die Stirner ohne große Gegenwehr durch den Rother Sechzehner kombinieren, am Ende hatten die Blau-Weißen Glück, dass Schuster den Ball aus zehn Metern neben den Kasten setzte. In der 71. Minute war es wieder Trost der seine Mannschaft in der Partie hielt. Nach einem langen Ball behauptete Niko Meyer den Ball auf der rechten Seite und fand mit einem Flachpass Ehard am zweiten Pfosten, der zweimal aus kurzer Distanz an starken Reaktionen des Rother Keeper scheiterte. Während die Rother trotz mehr und mehr Risiko weiterhin ohne klare Torchance blieben konterten die Stirner in der 87. Minute ein weiteres Mal. Nach einem Ballverlust war wieder Ehard alleine auf dem Weg zum Rother Tor, wieder blieb er im Duell mit Trost zweiter Sieger. Zum Abschluss der Partie holten die Stirner dann in kurzer Zeit nach, was sie zuvor verpasst hatten – das Toreschießen. Zunächst entwickelte sich eine Flanke aus dem rechten Halbfeld von Harald Schuster zum perfekten Torschuss, der im linken oberen Toreck landete (90.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit führte dann ein weiterer Konter zum 3:0 Endstand. Einmal mehr war es Ehard der alleine auf Trost zulief, diesmal ließ er dem bedauernswerten Rother Torwart keine Chance. Durch den Sieg zog der SC Stirn an der SpVgg in der Tabelle vorbei, die vorerst im Tabellenkeller festsitzt.

Aufstellung SpVgg Roth: Trost, Schnitzlein, Garcia Gräf, Molter, Distler, Drechsler, Doktorowski, Zehnder, Bock, Schneider, Ritz, (Weikelmann J., Ewald, Lusitano);

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Die erste Chance des Spiels zwischen der SpVgg und dem SC 04 Schwabach II gehörte den Gästen. Nach fünf Minuten versuchte es Arslan im Anschluss an eine Ecke mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, den tückischen Aufsetzer konnte Patrick Trost allerdings mit einer guten Reaktion parieren. Vier Minuten später überlief Markus Sitzmann nach einem Flugball die gegnerische Verteidigung, sein Schuss Richtung langes Toreck strich allerdings um Zentimeter am Ziel vorbei. Danach passierte in den Strafräumen nicht mehr allzu viel, beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend. Dies änderte sich erst nach rund 25 Minuten, zu Ungunsten der Rother. Zunächst lupfte ein Schwabacher den Ball noch an die Latte (25.), in der 27. Minute gelang den Gästen dann aber die Führung. Eine flache Flanke von der linken Angriffsseite, gelangte über Umwege zu Matthias Hartmann, der nicht lang zögerte und den Ball aus halblinker Position per Vollspann unhaltbar im langen Eck versenkte. Die Schwabacher hatten nun Oberwasser und dominierten die Partie, allerdings waren die Abschlüsse, die sie sich in der Folgezeit herausspielten allesamt zu unpräzise um Trost im Rother Tor zu überwinden. Von den Rothern ging offensiv wenig Gefahr aus, einzig ein direkter Freistoß von Muskat kurz vor der Pause sorgte für ein wenig Aufregung.

Nach der Pause behielten zunächst weiter die Gäste das Heft des Handelns in der Hand, die Blau-Weißen kamen mit zunehmender Spieldauer aber besser in die Partie. So gehörten auch die ersten beiden Torchancen den Schwabachern, allerdings verfehlte zweimal der freistehende Arslan aus aussichtsreichen Positionen das Rother Tor (48., 56.). Den Rothern gelang hingegen mit der ersten Möglichkeit in Durchgang Zwei prompt der Ausgleich. Nach einem Doppelpass im Mittelfeld lief Florian Drechsler alleine auf die Viererkette zu und spielte den Ball im richtigen Moment in den Lauf von Alex Muskat. Dieser setzte den Ball mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel an den linken Innenpfosten, von wo aus der Ball über die Linie trudelte (60.). Dieses Tor brachte wiederum die Schwabacher aus dem Takt, die Rother waren nun feldüberlegen, kamen aber nur zu wenigen klaren Torchancen. In der 72. Minute brachte Drechsler einen Freistoß von links außen in den Strafraum, wo Doktorowski den Ball aus kurzer Distanz über den Querbalken beförderte. Ab der 85. Minute mussten die Schwabacher dann in Unterzahl agieren, da Hartmann nach wiederholtem Meckern die Amperlkarte sah. In den verbleibenden Minuten passierte aber nicht mehr viel, am Ende trennten sich die beiden Mannschaften mit einem 1:1 Unentschieden, das im Großen und Ganzen dem Spielverlauf entsprach.

Aufstellung SpVgg Roth: Trost, Schnitzlein, Garcia Gräf, Molter, Ewald, Weikelmann S., Doktorowski, Drechsler, Sitzmann, Maas, Bock, (Kemmether, Muskat, Weikelmann S.);

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