Die SpVgg fand gut in die entscheidende Partie um den Aufstieg gegen den punktgleichen SV Kammerstein II. In den ersten fünfzehn Minuten dominierten die Rother das Spielgeschehen, ließen allerdings gute Möglichkeiten zur Führung liegen. Bereits nach zwei Minuten brachte Alex Muskat den Ball zu Doktorowski, der das Spielgerät freistehend am zweiten Pfosten jedoch nicht kontrolliert auf das Tor bringen konnte. Wenig später traf Julian Harrer mit einer Direktabnahme nach einer Flanke nur die Latte. Nach und nach schlichen sich allerdings Fehler in das Rother Spiel ein, zugleich wurden die Gäste stärker. Nach einem langen Ball ging Patrick Fischer mit gestrecktem Bein in den Zweikampf mit Torwart Daniel Schmidt, der Schiedsrichter ließ weiterlaufen und Fischer bugsierte den Ball mit viel Glück über die Linie. Das 0:1 aus Rother Sicht war gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand.

Nach der Pause war den Rothern der Wille anzumerken, die Partie zu drehen. Dennoch dauerte es einige Zeit bis klare Torchancen aus den Bemühungen heraussprangen. Der Dosenöffner für das Rother Spiel war ein Freistoß in der 66. Minute nach einem Foul an Muskat. Kevin Kowanda trat aus rund 25 Metern zentraler Position an und versenkte den Ball unhaltbar im linken Torwinkel. Sechs Minuten später drehten die Blau-Weißen die Partie komplett zu ihren Gunsten. Julian Harrer setzte sich stark auf der linken Außenbahn durch und legte überlegt quer zu Christian Ritz, der den Ball am zweiten Pfosten über die Linie drückte. Die Rother beschränkten sich in der Folge nicht auf die Verteidigung des Vorsprungs, sondern spielten weiter nach vorne, um die endgültige Entscheidung zu erzwingen. Allerdings gelang es dem Team nicht die zahlreichen hochkarätigen Chancen auch zu nutzen. Somit blieb es bis in die Nachspielzeit spannend, in der der SV Kammerstein einen Eckstoß zugesprochen bekam. Der Gästekeeper Alexander Windisch rückte mit auf, erreichte den Ball am zweiten Pfosten und scheiterte mit einer nahezu perfekten Direktabnahme am Querbalken. Nach einer weiteren Ecke für die Gäste hatte das Zittern für die Rother dann aber ein Ende. Alex Muskat erlief den Befreiungsschlag und ließ sich auf dem langen Weg Richtung leerem Tor nicht mehr aufhalten. Am Ende bedeutete der 3:1-Sieg die Meisterschaft und den direkten Aufstieg in die A-Klasse. Der verdiente Lohn nach einer konstant starken Saison der Zweiten.

Aufstellung SpVgg Roth II: Schmidt D., Zuin, Oberreuther, Dürschinger, Drechsler, Kindt, Harrer, Schneider, Muskat, Doktorowski, Ritz, (Weikelmann J., Ay, Kowanda);

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Nicht mal eine Minute benötigten die Rother um beim vorletzten Spiel gegen den Aufstiegskonkurrenten aus Eckersmühlen in Führung zu gehen. Patrick Doktorowski wurde von Ritz im Strafraum angespielt, dieser narrte seinen Gegenspieler mit einer Drehung und versenkte den Ball mit einem Linksschuss im langen Eck. Drei Minuten später wurde es für die Gastgeber wieder gefährlich, nach einer Flanke von Ritz köpfte Björn Kindt den Ball nur knapp über die Latte. Die Rother hatten das Spiel auch in der Folge unter Kontrolle, klare Torchancen ergaben sich daraus allerdings für längere Zeit nicht mehr. Erst nach einer guten halben Stunde fanden die Blau-Weißen wieder den Weg Richtung Eckersmühlener Tor. Nach einem Ballgewinn schaltete die SpVgg schnell um, Doktorowski legte den Ball in den Lauf von Harrer, der einen Flachschuss allerdings am rechten Pfosten vorbei setzte (32.). Vier Minuten später fing Julian Harrer dann einen Querpass in der Eckermühlener Abwehr ab, umkurvte den Torwart und erhöhte auf 2:0 aus Rother Sicht. Die einzige Torannäherung der Gäste folgte in der 36. Minute, ein Distanzschuss von Sebastian Brunner strich jedoch knapp am rechten Torwinkel vorbei. Somit blieb es bei der verdienten 2:0 Führung für die SpVgg zur Pause.

Rund zehn Minuten nach Wiederanpfiff schlugen die Rother erneut eiskalt zu und sorgten somit für die Vorentscheidung. Marco Schneider bediente Harrer auf der linken Außenbahn, der bis zur Grundlinie durchbrechen konnte. Von dort legte er zurück auf Christian Ritz, dessen erster Versuch wurde noch von einem Abwehrspieler geblockt, der Nachschuss landete dann aber im Netz. Die SpVgg ließ im weiteren Spielverlauf kein bisschen nach und sorgte in der Schlussphase für deutliche Verhältnisse. In der 78. Minute warf sich Christian Ritz in einen gegnerischen Befreiungsschlag und blockte den Ball direkt ins Eckersmühlener Tor. Drei Minuten später bekamen die Gastgeber das Spielgerät nach einer Flanke nicht aus dem eigenen Sechzehner, wieder stand Ritz goldrichtig und staubte aus kurzer Distanz zum 5:0 ab. Fünf Minuten vor Schluss fand dann Ritz mit einer Freistoßflanke Dürschinger am zweiten Pfosten, der den Ball zum 6:0 Endstand über die Linie bugsierte. Mit dem Sieg zogen die Blau-Weißen am TVE vorbei und liegt nun punktgleich mit dem Tabellenführer aus Kammerstein auf Platz zwei. Am kommenden Wochenende kommt es somit zum entscheidenden direkten Duell um den Aufstieg in die A-Klasse gegen den SV Kammerstein II an der Sandgasse.

Aufstellung SpVgg Roth II: Trost, Zuin, Distler, Dürschinger, Drechsler, Kindt, Weikelmann J., Ritz, Doktorowski, Schneider, Harrer, (Satzinger, Götz, Hofmann);

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Im Nachholspiel gegen die Zweite Mannschaft des FC Franken Schwabach erwischten die Blau-Weißen einen denkbar guten Start, bereits nach drei Minuten gelang den Rothern die Führung. Nach einem Foul an Doktorowski auf der linken Außenbahn verwandelte Alexander Muskat mit einem Flachschuss zum 1:0. Die frühe Führung brachte allerdings keine Sicherheit in das Rother Spiel. Zugleich kamen aber auch die Gäste offensiv kaum zum Zuge. Bis nur nächsten nennenswerten Chance dauerte es beinahe eine halbe Stunde. Patrick Doktorowski legte im Sechzehner mustergültig für Lusitano auf, dessen Schuss verfehlte den linken Pfosten jedoch knapp. Kurz vor der Pause schlugen dann die Schwabacher eiskalt zu. Aushilfstorwart Drechsler war bei einem satten Distanzschuss von Mario Janetzky machtlos, wodurch es beim Stand von 1:1 in die Kabinen ging.

Nach der Pause nutzten die Blau-Weißen die wenigen Chancen, die sich ihnen boten, konsequenter. In der 58. Minute gelang es den Gästen im eigenen Strafraum nicht den Ball entscheidend zu klären, aus dem Getümmel heraus staubte Lusitano zum 2:1 ab. Ein Solo von Alexander Muskat im Zuge eines Konters führte dann zur Vorentscheidung. Der Rother Stürmer überlief die gesamte gegnerische Abwehr und ließ auch dem Gäste-Keeper keine Abwehrchance (79.). Fünf Minuten später setzten die Rother dann den Schlusspunkt. Nach einem Foul an Doktorowski an der Strafraumgrenze verwandelte Simon Treitz den fälligen Freistoß direkt zum 4:1 Endstand.

Aufstellung SpVgg Roth II: Drechsler, Hofmann, Oberreuther, Dürschinger, Zuin, Satzinger S., Kindt, Muskat, Doktorowski, Lusitano, Treitz, (Pape, Ruggeri, Götz);

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Das Duell zwischen der Zweiten und den Gästen aus Stirn war von Beginn an ein ungleiches Duell und das nicht nur weil Stirn auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert. Der SC hatte mit Personalmangel zu kämpfen und begann die Partie mit lediglich neun Spielern. Diesem Nachteil entsprechend dauerte es lediglich eine Minute bis die SpVgg in Führung gehen konnte. Pape legte am Sechzehner für Doktorowski auf, der mit einem präzisen Schuss aus 16 Metern das 1:0 besorgte. Fünf Minuten später folgte das 2:0. Stefan Satzinger nutzte den ihm gewährten Freiraum auf der rechten Seite und traf mit einem Schuss in die lange Ecke (6.). Es folgte Chance auf Chance für die Rother, die einige allerdings fahrlässig liegen ließen, gegen einen bedauernswerten Gast aus Stirn, die allerdings ihr bestmöglichstes versuchten und Moral bewiesen. In der 16. Minute erhöhte Florian Drechsler auf 3:0, nach einem Solo, das in der eigenen Hälfte startete überwand er den Gästekeeper mit einem Flachsschuss. In der 22. Minute traf zunächst Dürschinger den Pfosten, Alex Muskat gewann den Ball jedoch zurück, drehte eine Runde um den Strafraum und traf schließlich vom Elfmeterpunkt zum 4:0. Dann konnten die weiter tapfer kämpfenden Stirner jedoch durch Standards offensive Ausrufezeichen setzen. Zunächst traf Almir Rastoder mit einem Freistoß aus rund 25 Metern nur die Latte, keine Minute später landete sein nächster Freistoßversuch dann aber im Rother Tor (26.). In der Folge spielte dann aber wieder nur noch die SpVgg. Drei Minuten nach dem Ehrentreffer zog Doktorowski von der linken Seite in den Strafraum und traf zum 5:1 in die kurze Ecke. In der 37. Minute versuchte es Muskat aus der Distanz, der Torwart konnte den Ball nur nach vorne abprallen lassen, wo Doktorowski per Abstauber seinen dritten Treffer erzielte. In der Schlussminute setzte sich Muskat auf der rechten Angriffsseite durch und legte quer auf Schneider, der zum 7:1 Pausenstand vollendete.

Die zweite Halbzeit begann wie die Erste geendet hatte, die SpVgg kam zu zahlreichen Chancen von denen nur ein Teil genutzt wurde. Der eingewechselte Guiseppe Ruggeri erhöhte durch einen Doppelpack schließlich auf 9:1 (55., 64.). Nachdem sich zwei weitere Akteure der Gäste verletzt hatten wurde das Spiel in der 65. Minute vom Schiedsrichter abgebrochen. Der Sieg ist den Blau-Weißen nicht zu nehmen, wie das Sportgericht das Ergebnis letztlich wertet bleibt allerdings abzuwarten.

Aufstellung SpVgg Roth II: Schmidt D., Hofmann, Zuin, Drechsler, Dürschinger, Weikelmann J., Doktorowski, Schneider, Muskat, Pape, Satzinger S., (Ay, Ruggeri);

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Im Spitzenspiel gegen den TSV Rittersbach war die SpVgg in der Anfangsphase die tonangebende Mannschaft und erspielte sich bereits in der fünften Minute die erste Großchance. Mathias Lusitano ließ im Sechzehner durch eine elegante Körpertäuschung seinen Gegenspieler stehen und schloss aus spitzem Winkel mit einem strammen Schuss ab, welchen der Keeper aber gerade noch über die Latte lenken konnte. Im weiteren Spielverlauf konnten die Gastgeber immer wieder durch Michael Förthner offensive Nadelstiche setzen. Selbiger sorgte dann auch für die Führung, er traf per Kopf nach einem Eckball zum 1:0 (15.). Die SpVgg ließ sich aber durch diesen Rückstand nicht beirren, agierte weiterhin munter nach vorne und erspielte sich die ein oder andere aussichtsreiche Gelegenheit. Björn Kindt hatte mit zwei Fernschüssen den Ausgleich auf dem Fuß, verfehlte das Tor der Gastgeber aber jeweils knapp. Auch Alex Muskat gelang der Ausgleich nicht, nach schöner Vorarbeit von Lusitano scheiterte er im direkten Duell am Keeper der Rittersbacher.

Der Beginn der zweiten Halbzeit glich dem der Ersten. Die SpVgg versuchte weiter nach vorne zu spielen, der TSV Rittersbach setzte indes auf Konter auf dem eigenen Platz. Einen ebensolchen Konter vollendete dann wieder Förthner zum 2:0 (55.). In der hart umkämpften aber nie unfairen Partie begann trotz des Rückstands nun die beste Phase der Blau-Weißen. Der TSV konnte sich in der Folge kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien und so war es Marco Schneider, der nach einem schönen Zusammenspiel mit Doktorowski den 1:2 Anschlusstreffer erzielte (61.). Eine Kombination der beiden kaum noch zu stoppenden Rother Offensivkräfte führte auch zum Ausgleich (75.). Doktorowski legte den Ball in den Lauf von Schneider, der dem Torwart mit einem präzisen Flachschuss keine Abwehrmöglichkeit ließ. Nun suchten auch die Gastgeber wieder den Weg nach vorne und so entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch zwischen beiden Teams. Kurz vor Schluss waren die Rittersbacher dem Siegtreffer am Nächsten, doch Dürschinger konnte für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie klären. Das glücklichere Ende der Partie hatten allerdings die Rother. Marco Schneider zog mit einem Solo mehrere Gegenspieler auf sich und legte zurück auf Stefan Klinger, der mit einem Vollspannschuss unter die Latte den Siegtreffer in der Schlussminute besorgte. Durch den Sieg rückten die Rother bis auf fünf Punkte an den Tabellenführer heran (bei noch ausstehenden Nachholspielen) und sorgte für noch höhere Spannung im Aufstiegskampf. Acht von dreizehn Mannschaften dürfen sich noch Hoffnungen auf einen der beiden Aufstiegs- (bzw. Relegationsplätze machen.

Aufstellung SpVgg Roth II: Ay, Klinger, Zuin, Dürschinger, Distler, Kindt, Muskat, Weikelmann J., Lusitano, Schneider, Treitz, (Doktorowski, Pape);

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